Bikerplatz

Wir gehören zu den wenigen Fahrschulen in Berlin

spelregen

die den "Luxus" anbieten können auf einem abgesperrten Übungsplatz zu trainieren. Der Platz ist nur für die Bikerausbildung reserviert und auch nur wenige Minuten von unserer Fahrschule entfernt.

 

hier ist unser BikerPlatz

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kaputte-typen.de

 

Tolle BikerBilder die das Leben schrieb... Ich seh mich...;-) Viel Spaß beim ansehen...
Wer sind die Profis? (Ich bin der Sandmann)

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Unter Helmen (1)

die Motorradkolumne: "Vom Grüßen" von Burkhard Straßmann

Polofahrer grüßen einander nie. Omegafahrer grüßen einander nie. Doch fahren zwei Alfa-Romeo-Fahrer aneinander vorbei, heben sie auffallend lässig einen Finger der linken Hand. Wer eine "Ente" fährt, grüßt andere Entenfahrer, indem er aufgeregt mit der Frischluftklappe wackelt. Selbst Lkw-Fahrer kleben sich manchmal eine hin und her pendelnde rote Plastikhand an die Windschutzscheibe. Wer sich im Autoverkehr als exquisite Minderheit empfindet, grüßt die Angehörigen seiner exquisiten Minderheit. Die höchstentwickelte Grußkultur aber findet man unter Motorradfahrern.

Die Ursprünge des Motorradgrußes reichen bis in die Steinzeit zurück. Motorradfahrer waren damals außerordentlich rar. Es gab kaum befestigte Straßen, und die Räder waren noch aus Stein. Nur ganz harte Kerle vertrugen die Strapazen des Motorradfahrens. Begegneten sich zwei dieser Kerle, hielten sie an, stiegen ab und zeigten einander die geöffneten Hände, um zu demonstrieren, daß sich kein Faustkeil darin verbarg. So wurde der Motorradgruß erfunden.

Unter ähnlich harten Bedingungen sind heute nur noch die Winterfahrer unterwegs. Motorradfahrer sind entweder Winterfahrer oder Weicheier. Weicheier trifft man im April im Straßenverkehrsamt an, wo sie ihre stillgelegten Maschinen wieder anmelden. Winterfahrer dagegen fahren durch. Ihre Zahl ist klein. Treffen sich zwei Winterfahrer, ist die Freude groß. Sie heben dann so freudig und ausgiebig die Hände, daß sie vom Motorrad zu stürzen drohen. Von April an grüßen Winterfahrer nicht mehr. Winterfahrer grüßen keine Weicheier.

Das Motorradgrüßen ist stark reglementiert und wird von Anfängern zu Recht als sehr kompliziert angesehen. Es ist umlagert von allerlei Ge- und Verboten. Das bekannteste Verbot lautet: Grüße nie, nie!, ein Einspurfahrzeug, das weniger als hundert Kubikzentimeter Hubraum hat. So etwas ist kein Motorrad!

Wer fahrlässig Motorroller, Mofas, Mokicks, Kleinkrafträder oder Leichtkrafträder grüßt, verliert sein Gesicht und insbesondere jegliche Selbstachtung. Da dem Anfänger alles, was zwei Räder und einen Motor hat, von vorn betrachtet, ähnlich vorkommt, bereitet ihm dieses Verbot die größten Schwierigkeiten. Ein Spezialfall: Oldtimer. Oldtimer werden grundsätzlich freudig und bewundernd gegrüßt, unabhängig vom Hubraum. Oldtimer werden meist von technisch versierten älteren Fahrern gefahren, sogenannten "alten Schraubern". Solchen wird Respekt gezollt.

Trifft man alte Schrauber, wartet man, ob sie grüßen. Von Frühling bis Herbst grüßen viele nicht, weil sie Winterfahrer sind. Weil das korrekte Grüßen so schwer ist, sollten Anfänger nie voreilig von sich aus grüßen.

Ungeregelt und darum praktisch nicht existent ist die Motorradgrußkultur auf der Autobahn. Nicht einmal erfahrene Motorradfahrer können sagen, ob man entgegenkommende Motorräder über sechs Spuren und einen Grünstreifen hinweg grüßen muß. Fahrtechnisch problematisch wird das Grüßen beim Überholen. Die klassische Grußhand, die Linke, wird vom Überholten nicht gesehen. Grüßt man mit der Rechten und nimmt dazu die Hand vom Gasgriff, bremst die Maschine ab fatal beim Überholen.

Absurde Verrenkungen sind auf unseren Autobahnen zu beobachten, wenn Motorradfahrer versuchen, mit der Linken vorn am Körper vorbei nach rechts zu grüßen. Uneingeweihte Autofahrer tippen auf Heuschreckenschwärme oder Unterarmkrampf. Der Autobahngruß ist eben gerade mal so jung wie die Autobahn und kennt kaum Traditionslinien.

Zu Konflikten kommt es auch, wenn man den deutschen Grußkulturraum verläßt. So sind deutsche Motorradfahrer in Italien verwirrt und erbost, weil dort partout niemand gegrüßt wird. Nicht einmal ein alter Schrauber. Die Erklärung: Der "italienische Gruß" besteht in einem für unser Auge nicht wahrnehmbaren Zucken des linken kleinen Fingers. Solche Mißverständnisse führen zu dem Vorurteil, italienische Motorradfahrer seien unfreundlich und arrogant. Ein Desiderat der Grußkulturforschung!

In Deutschland gilt das minimalistische "italienische Grüßen" als verpönt. Man verachtet das furchtsame Festhalten am Lenker. Diese Haltung ist nicht unproblematisch. Wenn man beim Auto die Hand vom Lenkrad nimmt, fährt es geradeaus weiter. Läßt der Motorradfahrer den Lenker los, fällt die Maschine über kurz oder lang um. Besonders in Kurven. Ganz besonders beim sogenannten "Heizen", dem enorm schnellen Fahren. Der "Heizergruß" in extremer Schräglage (ein Knie berührt den Asphalt) gilt als sehr riskant. Er wird allgemein als Nachweis hoher Fahrkunst angesehen. Wer diese Kunst nicht beherrscht und dennoch ausübt, riskiert seinen letzten, den sogenannten "goldenen Gruß".

(C) DIE ZEIT Nr.31 vom 26.Juli 1996 (c) beim Autor/DIE ZEIT. All rights reserved

Unsere bisher kleinste Bikerin

ist mit der Ausbildung fertig

Theorieprüfung 0 Fehlerpunkte und Praxisprüfung auch beim ersten MAL bestanden!!!

SandraA18030505

ninjamaus

 

 

 

 

Nach der Prüfung => ZX6R !!! ;-)

 

 REKORDVERDÄCHTIG!!!!! Gratulation und Hochachtung Sandra

11.04.2005 - 12:33 Uhr, Polizei Hamburg

Obwohl Polizeibeamte das Kennzeichen nicht ablesen konnten,

bikerblitz

wurde jetzt ein 32-jähriger Motorradfahrer durch die Verkehrsstaffel Ost ermittelt, der mit 115 km/h, nur auf seinem Hinterrad fahrend, gemessen wurde. Am 23.03.2005 führten Polizeibeamte der Verkehrsstaffel Ost eine Geschwindigkeitsmessung im Lokstedter Steindamm durch. Als das Krad auf die Messstelle zufuhr, sah der Beamte, dass die Maschine nur auf dem Hinterrad gefahren wurde. Die eigentliche Messung ergab einen Wert von 115 km/h statt erlaubter 50 km/h. Das Kennzeichen des Krades konnte nicht abgelesen werden, sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten nicht zur Feststellung des Fahrers. Nach Auswertung des Radarfotos stellte sich heraus, dass es sich bei der Maschine um ein blaues Krad der Marke Yamaha R1 handelt. Da das Motorrad nach der Messung wie "vom Erdboden verschluckt" war, vermuteten die Polizisten, dass der Fahrer in der Nähe des Messortes wohnhaft sein könnte. Umfangreiche Ermittlungen bestätigten die Vermutung und am 07.04.2005 wurde der Fahrer in seiner Wohnung angetroffen. Der Lokstedter hat den Verstoß zugegeben. Ihm drohen jetzt eine Geldbuße von 175,- Euro, vier Punkte im Verkehrszentralregister sowie ein Fahrverbot von zwei Monaten.

Quelle: Polizei Hamburg, Pressemappe